Dienstag, 11. Juni 2013

Tag 113: Indirekt betroffen

... sind nun auch wir von den steigenden Pegelständen der Elbe.

So rief ein Soldat von der Familienbetreuungsstelle an und informierte mich, dass die geplante Veranstaltung (ein Besuch im Tierpark) am kommenden Wochenende leider nicht stattfinden könne. Aufgrund der Hilfe von Seiten der Bundeswehr, die Deiche zu befestigen oder gar zu erhöhen, hätte man nun keine Kapazitäten mehr, um diese Veranstaltung durchzuführen. Schade ist es allemal, ich hatte mich schließlich schon darauf gefreut. Die Mädels natürlich auch!

Aber das geht nunmal vor. Ich habe vollstes Verständnis. Und ich finde es großartig und lobenswert, dass die Soldaten für die Bevölkerung da sind, wenn es zu solch einer Katastrophe kommt, die Pegelstände unaufhaltsam steigen und das Wasser sich seinen Weg zu bahnen sucht. Allen Soldaten und (freiwilligen) Helfern da draußen: Ihr seid spitze! Allen, die Hab und Gut verloren haben oder noch darum kämpfen: Es tut mir schrecklich leid. In Gedanken bin ich bei den Betroffenen.

Und in solchen Momenten beginnt man wieder zu grübeln und stellt fest, wie gut man es doch hat. Hier ist alles bestens, keine Bedrohung, keine Naturkatastrophe in Sicht. Es geht uns doch eigentlich gut. 

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